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Auszeit auf Kreta: Tipp für ein charmantes Ferienhaus mit privatem Pool

1. Juni 2016

Es war ein  lang gehegter Wunsch, der sich verlässlich jedes Jahr in den trüben deutschen Herbstmonaten bei mir regte und mir Fernweh nach dem Süden bescherte. Ein Ferienhaus, ruhig gelegen, mit einem privaten Pool ganz für mich allein und Blick über Olivenhaine und Weinberge hinunter zum Meer…Ein paar Tage zum Entspannen und Sonnetanken, bevor der Winter hier zuschlägt. Im Oktober 2014 wurde der Ruf in den Süden übermächtig und ich buchte kurzentschlossen ein solches Refugium auf Kreta. Warm und sonnig sollte es sein, mit nicht allzu langer Flugzeit, und da mir Griechenland durch vorherige Reisen nach Rhodos und Thessaloniki ohnehin gut gefiel und ich Kreta noch nicht kannte, fiel die Wahl nicht schwer. Ich hatte riesiges Glück mit meinem Haus und möchte es darum gern weiterempfehlen!

 

Aoritis Villas heißen die restaurierten Dorfhäuser im kleinen Dorf Lampini, in der Inselmitte strategisch günstig gelegen und vom Eigentümer wunderschön hergerichtet. Bei dem Namen musste ich zwar zunächst an eine Herzklappe denken, doch die Villen lösten glücklicherweise nur glückliches Herzklopfen aus…

Privater Pool und eine fantastische Aussicht

Fast jedes der 5 separat stehenden Ferienhäuser hat einen eigenen privaten Pool, meiner war uneinsehbar und bot einen phantastischen Blick auf die Landschaft bis zum nahegelegenen Meer. Im Haupthaus im oberen Teil des Dorfes gibt es auch Ferienappartments für die, denen ein Haus zu groß sein sollte.

Zur Begrüßung drückte mir der Eigentümer George frisches Brot, Eier, Butter, Oliven und eine Flasche Wein in die Hand – ich war überwältigt und musste mir über die erste Mahlzeit damit keine Sorgen mehr machen… Den Abstecher zum nahegelegenen Supermarkt hätte ich mir da sparen können!

Die Villen sind traditionell eingerichtet, meine hatte einen Kamin, wunderschöne antike Echtholzmöbel, zwei Schlafzimmer, drei Badezimmer, Küche, Waschmaschine und zwei wunderbare Terrassen, von denen ich mich anfangs nur mühsam lösen konnte, um die Insel zu erkunden. Der Pool fand seinen Platz inmitten eines Holzdecks und bot mit allerlei Loungemöbeln die ideale Entspannungsoase.

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Drei kleine Katzen, die zum Grundstück gehörten, haben mich am zweiten Tag adoptiert und wichen mir nicht mehr von der Seite. Bei zwei Händen und einem vollen Frühstückstisch forderte dies allerdings recht großes Koordinationsvermögen, damit ich auch etwas von meinen morgendlichen Delikatessen ergattern konnte, die ich jeden Morgen auf meinem Fensterbrett vorfand und die George und seine Frau für ihre Gäste zauberten.

Ein liebevoll zubereitetes Frühstück gab´s als Gastgeschenk obendrauf

Es gab leckere Quiches, selbstgebackenes Brot und Kuchen, Omelettes und Marmeladen mit Früchten aus dem Garten –  alles ohne Zubuchung und ohne Aufpreis, nur aus reiner Gastgeberfreude heraus… Ich war total überrascht und fand das eine ganz wunderbare Geste.

Auch wenn es mir schwerfiel, dieses Traumhaus zu verlassen, wollte ich dennoch die Insel entdecken und wurde nicht enttäuscht. Kreta ist sehr grün, es gibt alles: Berge, Olivenhaine, ursprüngliche Dörfer, tolle Städte (Tipp: Rethymno!) und in der Nähe des Ortes, im dem die Aoritis Villas stehen, die Palmenbucht Preveli (unbedingt hinfahren!). Dort ist es wie im Dschungel, man kann im Fluss baden, im Meer schwimmen, den Tag verbummeln oder in der kleinen Strandbar einen griechischen Mokka genießen. Wem der steile Ab- und Aufstieg Sorgen bereitet, der nimmt eines der vielen Ausflugsboote aus den umliegenden Hafendörfern (z.B. Plakias).

In der Nähe von Lampini gibt es viele kleine Dörfer mit Tavernen, in denen man gut, gemütlich und preiswert essen kann. Wer selbst kochen will, findet in den Häusern eine voll ausgestattete Küche – und es sitzt sich bei einem Glas Wein auf der eigenen Terrasse auch sehr schön…

Eigenes Refugium abseits der Touristenströme

Ich hatte wunderbare Tage auf Kreta in meinem Haus, der „Villa Kantinella“. Das Wetter war bestens – noch sehr warm, aber nicht mehr so heiß wie im Sommer, immer sonnig, abends angenehm abkühlend. So kann man den Herbst gut ertragen…

Also: Wer Kreta erkunden möchte, aber von großen Hotels und viel Trubel mal Abstand braucht, findet dort in Lampini ein wunderbares Urlaubsrefugium. Ich kann´s empfehlen!

 

Herzliche Weltenbummelgrüße von Karo

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