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Hoteltipp: Das Taschenbergpalais Kempinski in Dresden

13. Januar 2018

Das neue Jahr ist schon wieder fast zwei Wochen alt und ich erlaube mir nochmal einen kurzen Rückblick in die Vorweihnachtszeit. Gerade da sehne ich mich häufig nach ein wenig Abstand zum Alltag, einer kleinen Auszeit, bevor der übliche Weihnachtswahnsinn mit seinen Terminen, To-Do-Listen und Geschenkekäufen beginnt. Da kam ein spontaner Kurztrip nach Dresden gerade recht, zumal das Taschenbergpalais zufällig mit einem verlockenden Preisangebot warb. Im wunderbaren Dresden war ich schon lange nicht mehr, und gegen ein wenig Luxus hatte ich auch nichts einzuwenden… Also flott gebucht, gepackt und losgefahren – und ein traumhaftes Wochenende erlebt. Warum sich das Hotel Taschenbergpalais für einen Kurztrip nach Dresden lohnt, erfahrt ihr hier!

Prächtiger Barock in Dresdens schönster Lage

Wir kannten das Hotel Taschenbergpalais, das als Grand Hotel zur Kempinski-Gruppe gehört, schon von einem früheren Besuch des dortigen Cafés. Den wunderschönen, vollständig sanierten Gebäudekomplex mit dem quadratischen Innenhof ließ August der Starke einst für seine Mätresse Gräfin Cosel als Stadtpalais errichten. Der barocke Bau gehört heute zum historischen Stadtbild von Dresden wie die Hofkirche und der Zwinger, die beide genau gegenüber liegen. Vom Hotel aus erreicht man die wichtigsten Sehenswürdigkeiten Dresdens innerhalb weniger Minuten zu Fuß. Die Frauenkirche ist nur einen Katzensprung entfernt, und Dresdens zahlreiche gastronomische Einrichtungen befinden sich quasi um die Ecke. Ideal gelegen also für einen entspannten Kurzurlaub – im Sommer wie im Winter. Wir waren Ende November dort, die Eisbahn im Innenhof des Hotel wurde gerade eröffnet. Die ersten Glühweinstände lockten ihre Gäste an, um am großen Weihnachtsbaum in der Mitte des Innenhofs funkelten die Lichter. Stimmungsvoller konnte es – bis auf den Regen – kaum sein.

Auch vierbeinige Gäste sind willkommen

Hund Lupo begleitete uns wie üblich, nachdem ich vorab im Hotel nachgefragt hatte, ob Hunde erlaubt seien. Gegen einen Aufpreis (30,-€) durfte er natürlich mit, und als wir unser Zimmer betraten, warteten dort schon Hundedecke, Näpfe und eine Tüte Leckerli auf den vierbeinigen Übernachtungsgast. Ich freute mich darüber sehr, und Lupo gefiel vor allem die Größe des Zimmers. Das war riesig! Ich hatte ein „normales“ Doppelzimmer gebucht und mir wurde nach der Online-Buchung  für einen Zusatz von 22,-€/Nacht ein Upgrade in ein Premium-Zimmer angeboten. Da sagt man natürlich nicht nein…

Das Taschenbergpalais hat 182 Zimmer und 31 Suiten sowie vier verschiedene Restaurant, Bars und Cafés. Ein Spa-Bereich fehlt natürlich auch nicht, auch wenn wir den nicht besucht haben. Das Zimmer war eines der schönsten, die ich in einem Hotel dieser Klasse gesehen habe. Es war unglaublich groß, mit hohen Stuckdecken, wunderschönen Details und einer sehr geschmackvollen Einrichtung. Traumhaft wie das gesamte Hotel! Abends wurde uns sogar das Bett „schlafbereit“ hergerichtet, und auch das Badezimmer ließ keine Wünsche offen.

Stimmungsvolle Eisbahn im historischen Innenhof und eine Indianer-Bar

Im Innenhof befindet sich jährlich im Dezember die Eisbahn, die auch für Nicht-Hotelgäste zugänglich ist. Hier fanden wir einen Glühweinstand, der schon recht gut besucht war, und den großen Weihnachtsbaum in der Mitte der Bahn. Ein wundervolles Ambiente- sehr stimmungsvoll, und sicher auch im Sommer ein Traum, wenn die Fläche mit Sitzplätzen und Tischen gefüllt ist.

Für die Abendstunden kann ich die Karl-May-Bar empfehlen, die mit einer unfassbar riesigen Auswahl an Cocktails und Livemusik für schöne Stunden sorgt. Für die Cocktailkarte sollte man sich Zeit nehmen oder den Barkeeper fragen…

Bezahlbarer Luxus für ein Wochenende in Dresden

Alles in allem war es ein toller Kurztrip in einem traumschönen Hotel – und bezahlbarer Luxus! Ich habe über Booking gebucht und das Zimmer für 125,-€/Nacht bekommen, allerdings ohne Frühstück, was mit 30,-€ p.P. leider ganz schön teuer ist und für uns ohnehin keine Option war, da es in unmittelbarer Umgebung eine Vielzahl an Cafés mit einem breiten Frühstücksangebot gibt. Da wir unser Zimmer auch erst um 12 Uhr verlassen mussten, bestand das Problem dann allerdings darin, überhaupt noch Frühstück zu bekommen 🙂

Mein Fazit: Für ein Wochenende in Dresden ist das Taschenbergpalais Kempinski mit seiner Lage, dem schönen Ambiente, der Parkmöglichkeit in der Tiefgarage (25,-€/Tag) und den wirklich tollen Zimmern sehr zu empfehlen und es lohnt sich, auf Buchungsplattformen mal nach Schnäppchenangeboten zu schauen, wenn man sich mal etwas wirklich Besonderes gönnen möchte. Ein echter Lieblingsplatz!

 

 

Herzliche Weltenbummelgrüße von Karo!

 

 

 

 

P.S.: Wie immer spiegelt der Beitrag lediglich meine eigene Meinung wider und ist nicht im Auftrag des Hotels o.ä. entstanden.

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